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DA-Echo 13.12.2006 Zeitungsflirt: Schuluniform: eher contra

Im Darmstädter Echo am 13.12.2006. Zeitungsflirt - Umfrage von Achtklässlern der Freien Christlichen Schule. Von Sarah Niethammer, Cora Kneusels, Hendrik Lütjen und Johannes Strunk

Seit einigen Jahren wird das Thema Schuluniform immer wieder diskutiert. In Ländern wie Japan, Großbritannien oder China ist sie seit langem Pflicht. Auch in den USA und Kanada gibt es sie schon in einigen Privatschulen. Doch wie sieht es aus in Deutschland? Könnte auch hier die Schuluniform bald zum Alltag gehören?

 

In einigen deutschen Schulen wurde sie bereits eingeführt – mit unterschiedlichen Ergebnissen. Auf den ersten Blick scheint der größte Teil der Schüler sich gegen die Einführung zu wehren.

 

Wir haben dazu an unserer Schule eine Umfrage gemacht: Dabei kam heraus, dass nur jeder vierte Schüler der Schuluniform eine Chance geben würde. Was besonders auffällt, ist der Altersunterschied. Schüler, die älter sind als vierzehn Jahre, halten die Schuluniform für überflüssig und können damit nichts anfangen. Wohingegen die jüngeren Schüler regelrecht dafür schwärmen.

Hauptargumente der Befürworter waren „weniger Mobbing“ und „mehr Gleichheit“ unter den Schülern. Mädchen fanden es teilweise ziemlich praktisch, dass sie so morgens weniger Zeit für die Wahl des Outfits bräuchten, Jungs äußerten sich nicht zu diesem Thema.

 

Eine Schule, die die Schuluniform einführt, kann ihr eigenes Outfit zusammenstellen und ihr persönliches Logo entwerfen. In der Umfrage wurde auch nach dem Wunschdesign der Schüler gefragt. Das Ergebnis war eindeutig: Die Jungen wählten bequeme Kleidung wie Jeans, Pulli oder T-Shirt – und zwar in dunklen Farbtönen, während die Mädchen kurze Röcke, und Blusen in schön auffälligen Farben bevorzugten.

 

Doch selbst wenn die Uniform dem eigenen Geschmack entspräche: Insgesamt waren die Schüler von der Idee der Uniformierung nicht begeistert.

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