Die lokale Zeitung am 26.03.2009 - "Tosender Applaus als verdienter Lohn"
Erstes Schulkonzert an der Freien Christlichen Schule
Viel Engagement, viel Applaus und viele französische Lieder prägten das erste große Schulkonzert der Freien Christlichen Schule. Zu dem Abend erschienen Anfang März rund 200 Zuschauer.
„Seit zehn Jahren wollen wir schon ein großes Konzert machen“, sagte der stellvertretende Schulleiter Olaf Katzwinkel. „Erst fehlten uns die musizierenden Schüler, dann die Musiklehrer.“ Inzwischen gibt es an der Schule in der Hilpertstraße sechs Musiklehrer und genügend singbegeisterte Schüler, so dass man für das Schulkonzert nach sechs Monaten Vorbereitungszeit 22 Stücke zusammenstellte. Von den 335 Schülern traten 65 auf. Ariane Dernbach (Klasse 3) spielte frei Violine, ihre Mutter begleitete sie am Flügel – beide ernteten Jubel und Applaus. Begeisterung weckte auch der Klassiker, „Mein kleiner grüner Kaktus“, gesungen von der Klasse 6G. „Das Niveau gefällt mir sehr gut“, fand Volker Polidar aus Pfungstadt. „Meine sechsjährige Tochter will jetzt alle Instrumente spielen“, lachte er. Kein Sound ohne Technik. Die Technik-AG der Schule hatte bereits vor dem Konzert einen vollen Tag Arbeit investiert. „Wir haben gestern sieben Schulstunden geprobt und heute noch mal drei“, berichteten Jan Krall und Florian Wiener aus der 8. Klasse. „Ansonsten wurde in den Klassen geprobt ohne Technik.“ Auch Lehrer entdeckten untereinander verborgene Talente. So entstand das Akkordeon-Duo Christine Weller-Pyszak und Céline Fangerone. Den zweiten Teil nach der Pause eröffneten Natascha Le Coz und Theresa Götz aus der 9. und 8. Klasse mit der Ballade „Walk away“.
Nach dem gelungenen Auftritt merkte man sichtlich wie die Spannung von den beiden abfiel, während das Publikum tosend applaudierte. Drei Chöre unter der Leitung von Céline Fangerone brachten die französische Note in den Abend, das Stück „Tu me manques“ („Du fehlst
mir“) war eine schuleigene Komposition.
Und als der "Schulchor 2009" – unterstützt von Saxofon, Klavier, Violine und Gitarre – Joe Dassins „Oh, Champs Elysées“ anstimmte, konnte man fast fühlen, wie die Musiker die Pariser Avenue entlang
schritten. MW
Quellenangabe: Die lokale Zeitung/Marc Wickel

